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Wie funktioniert die Brita-Wasserfilterkanne?

Eine Brita-Kanne ist der einfachste Weg zu besserem Trinkwasser: kein Einbau, kein Werkzeug, kein Anschluss. Der Filter hält Kalk, Chlor und Metalle wie Blei und Kupfer zurück — das Wasser schmeckt neutraler und Ihr Wasserkocher verkalkt langsamer. Damit das zuverlässig funktioniert, muss ein neuer Filter allerdings erst vorbereitet werden. Wie das geht, zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt..

Wasserfilter vorbereiten und richtig aktivieren

Reinigen Sie zunächst alle Teile der Wasserfilterkanne gründlich, um sicherzustellen, dass die Kanne und der Filterbehälter sauber sind.

Bevor Sie den neuen Wasserfilter verwenden, müssen Sie ihn zunächst aktivieren. Füllen Sie dazu die Wasserfilterkanne mit Wasser und tauchen Sie den Filter vollständig darin ein. Warten Sie, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.

Gießen Sie das Wasser anschließend weg. Wiederholen Sie diesen Vorgang, bis insgesamt zwei volle Trichterfüllungen Wasser durch den Filter gelaufen sind. Entsorgen Sie das Wasser nach jedem Durchgang.

Nun ist der Wasserfilter aktiviert und bereit für den nächsten Schritt.

Wasserfilter einsetzen und die Wasserfilterkanne verwenden

Gießen Sie das Wasser aus der Kanne in den Ausguss. Setzen Sie anschließend den Filterbehälter wieder in die leere Wasserkanne ein. Achten Sie darauf, dass er richtig sitzt.

Füllen Sie die Kanne erneut mit frischem Leitungswasser. Das Wasser wird nun durch den Filter gefiltert. Setzen Sie den Deckel auf die Kanne – jetzt ist sie einsatzbereit.

Sie können das gefilterte Wasser direkt in ein Glas einschenken und genießen.

Wann muss die Kartusche gewechselt werden?

Nach vier Wochen oder rund 100 bis 150 Litern — je nachdem, was früher eintritt. Viele Kannen haben dafür eine Anzeige am Deckel. Der Grund für den festen Rhythmus ist nicht nur die nachlassende Filterleistung: In einer erschöpften Kartusche können sich Bakterien ansiedeln.

Zwei Regeln helfen:

  • Die Kanne im Kühlschrank aufbewahren, besonders im Sommer.
  • Nach mehreren Tagen ohne Nutzung die erste Füllung weggießen.

Filtert eine Brita-Kanne auch PFAS?

Die Kombination aus Aktivkohle und Ionenaustauscher reduziert PFAS — die sogenannten Ewigkeitschemikalien. Wie stark, hängt von der Kartusche ab; prüfen Sie die Produktangaben, ob PFAS ausdrücklich genannt werden. Wer gezielt gegen PFAS filtern will, findet in unserem Sortiment Filter, die darauf ausgelegt sind.

Lohnt sich eine Filterkanne überhaupt?

Das hängt davon ab, was Sie erreichen wollen:

Dafür lohnt sie sich: besserer Geschmack, weniger Kalk in Wasserkocher und Kaffeemaschine, Verzicht auf Wasserkästen und Einwegflaschen.

Dafür nicht: Deutsches Leitungswasser ist das am strengsten kontrollierte Lebensmittel des Landes. Eine Filterkanne macht unsicheres Wasser nicht sicher — sie verbessert bereits trinkbares Wasser.

Häufige Fragen

Muss ich den neuen Filter wirklich zweimal durchspülen?

Ja. Die ersten Durchläufe spülen feine Reste des Filtermaterials aus. Lassen Sie sie weg, kann das Wasser trüb erscheinen oder leicht nach Kohle schmecken.

Warum läuft das Wasser so langsam durch?

Meist steckt noch Luft in der Kartusche. Nehmen Sie sie heraus, tauchen Sie sie erneut unter Wasser und drücken Sie sie wieder fest ein. Bei hartem Wasser lässt der Durchfluss gegen Ende der Standzeit außerdem natürlich nach.

Kann ich die Kanne in die Spülmaschine stellen?

Nur wenn der Hersteller es für Ihr Modell freigibt. Der Deckel mit der Wechselanzeige gehört in keinem Fall hinein.

Macht die Kanne hartes Wasser weich?

Sie senkt die Karbonathärte deutlich, ersetzt aber keine Enthärtungsanlage. Für Kaffeevollautomaten ist das genau richtig: weniger Kalk, ohne dem Wasser alle Mineralien zu nehmen.

Passen Fremdfilter in eine Brita-Kanne?

Ja, es gibt kompatible Kartuschen anderer Anbieter — häufig günstiger. Achten Sie darauf, dass Bauform und Filterleistung zu Ihrem Modell passen.

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