

Wasserfilter für den Notfall: Welcher passt zu Ihnen?
Ein Rohrbruch, ein längerer Stromausfall, ein Hochwasser: Situationen, in denen aus dem Hahn nichts mehr kommt oder das Wasser nicht mehr trinkbar ist, lassen sich nicht planen. Was sich planen lässt, ist die Vorsorge. Ein Wasserfilter macht aus Regen-, Bach- oder Teichwasser trinkbares Wasser — und ist damit die Ergänzung zum Wasservorrat, der irgendwann aufgebraucht ist. Welcher Filter zu Ihnen passt, hängt davon ab, für wie viele Personen und für welche Lage Sie vorsorgen.Een noodsituatie kan op allerlei momenten voorkomen. Zowel thuis als op reis kun je in zo’n situatie terechtkomen. Hoe lang een noodsituatie duurt en in wat voor situatie je komt, weet je van tevoren niet. Maar wat je op zo’n moment wel weet is dat toegang tot drinkwater van levensbelang is. Dit is niet in elke situatie altijd vanzelfsprekend, daarom kan een waterfilter uitkomst bieden.
Warum Wasser an erster Stelle steht?
Ohne Nahrung hält ein Mensch Wochen durch, ohne Wasser nur etwa drei Tage — abhängig von Temperatur und Anstrengung. Wasser hält die Körpertemperatur stabil, transportiert Nährstoffe und Sauerstoff, schützt Organe und hält den Elektrolythaushalt im Gleichgewicht, von dem Nerven und Muskeln abhängen.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt, zwei Liter Wasser pro Person und Tag für zehn Tage vorzuhalten — also 20 Liter je Person. Ein Filter ist die Versicherung für den Fall, dass dieser Vorrat nicht reicht oder nicht erreichbar ist.
Die vier Filtertypen im Vergleich
Wij begrijpen dat het lastig kan zijn om een keuze te maken in ons ruime assortiment. Daarom hebben wij een overzicht gemaakt van de eigenschappen van onze waterfilters. Zo zie je gelijk wat de verschillen zijn en kun je eenvoudig de filters vergelijken.


+ Extrem leicht und kompakt
+ Keine Installation nötig
+ Ideal für Notsituationen
+ vielseitig einsetzbar
- Kein Wasserbehälter
- Langsamer Durchfluss


+ Praktisch für unterwegs
+ Gefiltertes Wasser unterwegs dabei
+ Entfernt Bakterien und Protozoen
- Begrenzte Menge
- Für Gruppen ungeeignet


+ Filtert schnell (1-2 Liter/min)
+ Teile Austauschbar
+ Geeignet für schwer erreichbare Wasserstellen
- Erfordert Körperkraft
- Weniger kompakt




Welches Wasser können Sie filtern?
Dass trübes Wasser mit sandigem Grund nicht zum Trinken taugt, versteht sich. Weniger offensichtlich: Auch klares, fließendes Bachwasser kann belastet sein, etwa weil oberhalb Weidetiere stehen. Mit einem geeigneten Filter lässt sich beides trinkbar machen — lassen Sie stark verschmutztes Wasser vorher absetzen und gießen Sie nur den klaren Teil in den Filter. Das verlängert seine Lebensdauer deutlich.
Nicht filtern sollten Sie Wasser, bei dem Sie eine chemische Belastung vermuten — etwa in der Nähe von Industrieanlagen oder nach einem Chemieunfall. Dagegen hilft kein Outdoor-Filter.
Worauf Sie beim Filter achten müssen
Nicht jeder Filter hält dasselbe zurück. Prüfen Sie vor dem Kauf, was der Hersteller ausdrücklich nennt:
- Bakterien und Protozoen halten praktisch alle Outdoor-Filter zurück. Das deckt die häufigsten Erreger aus Oberflächenwasser ab.
- Viren sind kleiner und werden nur von bestimmten Filtern oder in Verbindung mit einem chemischen Mittel entfernt.
- Schwermetalle und Chemikalien brauchen eine Aktivkohlestufe.
Für Deutschland ist das praktisch relevant: Nach einem Hochwasser ist nicht mit unberührtem Bergwasser zu rechnen, sondern mit Wasser, das durch besiedeltes Gebiet gelaufen ist. Ein Filter mit Aktivkohlestufe ist hier die sicherere Wahl.
Was außerdem ins Notgepäck gehört
- Lebensmittel, die weder gekühlt noch erhitzt werden müssen
- Wasservorrat und Wasserfilter
- Taschenlampe mit Ersatzbatterien
- Kerzen und wasserdichte Streichhölzer
- batteriebetriebenes Radio
- Powerbank
- Erste-Hilfe-Set und persönliche Medikamente
- Signalpfeife
- Rettungsdecke
- Kopien wichtiger Dokumente
Der entscheidende Punkt bei der Vorsorge: Im Ernstfall kommen Sie nicht mehr zum Einkaufen. Was Sie dann brauchen, muss vorher im Haus sein.
Warum Abkochen nicht ausreicht
Wasser abzukochen ist eine bewährte Methode, um viele Krankheitserreger im Wasser unschädlich zu machen. Bakterien, Viren und Parasiten werden durch ausreichendes Erhitzen inaktiviert. Allerdings hat diese Methode Grenzen: Schwermetalle und chemische Verunreinigungen lassen sich durch Abkochen nicht entfernen. Durch die Verdampfung kann sich ihre Konzentration im verbleibenden Wasser sogar erhöhen. Außerdem benötigen Sie eine zuverlässige Wärmequelle, die bei einem längeren Stromausfall oder in einer Krisensituation möglicherweise nicht verfügbar ist.
Ein geeigneter Wasserfilter für den Notfall kann deshalb eine sinnvolle Ergänzung zur Trinkwasservorsorge sein. Viele Outdoor-Wasserfilter funktionieren ohne Strom und Brennstoff und ermöglichen es, Wasser aus geeigneten natürlichen Quellen aufzubereiten. Welche Verunreinigungen entfernt werden, hängt allerdings vom jeweiligen Filtersystem ab.
Die wichtigsten Unterschiede zwischen Abkochen und Wasserfiltern:
Die wichtigsten Unterschiede zwischen Abkochen und Wasserfiltern:
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Wasser abkochen: Macht viele Krankheitserreger unschädlich, entfernt aber keine Schwermetalle oder chemischen Schadstoffe.
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Outdoor-Wasserfilter: Kann je nach Modell Bakterien, Protozoen und weitere Verunreinigungen aus dem Wasser entfernen.
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Wasserfilter mit Aktivkohle: Kann bestimmte chemische Stoffe und unerwünschte Gerüche reduzieren. Er bietet jedoch keinen umfassenden Schutz vor sämtlichen Schadstoffen.
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Wasseraufbereitung ohne Strom: Ein geeigneter manueller Wasserfilter kann bei einem Stromausfall hilfreich sein und die Notfallausrüstung ergänzen.
Wichtig: Wenn Sie eine chemische Belastung des Wassers vermuten, beispielsweise nach einem Hochwasser oder einem Chemieunfall, sollten Sie das Wasser nicht eigenständig durch Abkochen oder mit einem gewöhnlichen Outdoor-Wasserfilter zu Trinkwasser aufbereiten. Verwenden Sie sichere Wasserquellen und beachten Sie die Empfehlungen der zuständigen Behörden.
Häufige Fragen
Wie lange hält ein Notfall-Wasserfilter?
Die Angaben reichen von einigen Hundert bis zu mehreren Tausend Litern. Maßgeblich ist die Wasserqualität: Trübes Wasser setzt den Filter deutlich schneller zu als klares.
Muss ich einen ungenutzten Filter austauschen?
Ungeöffnet und trocken gelagert halten die meisten Filter viele Jahre. Einmal benutzt, dürfen sie nicht einfrieren — Eis zerstört die feinen Membranen. Prüfen Sie Ihren Vorrat einmal im Jahr.
Reicht eine Filterkanne aus der Küche?
Nein. Eine Brita-Kanne verbessert Trinkwasser, das bereits trinkbar ist. Sie entfernt keine Bakterien und ist für Oberflächenwasser nicht geeignet. Dafür brauchen Sie einen Outdoor-Filter.
Kann ich Regenwasser trinken, wenn ich es filtere?
Mit einem geeigneten Filter grundsätzlich ja. Vermeiden Sie allerdings Wasser, das über Dachflächen mit Moos, Vogelkot oder alten Bitumenbahnen gelaufen ist. Fangen Sie es lieber direkt in einem sauberen Behälter auf.


